{"id":297,"date":"2010-01-13T23:02:09","date_gmt":"2010-01-13T10:02:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.evaslandliebe.de\/wordpress\/?p=297"},"modified":"2010-01-13T23:07:46","modified_gmt":"2010-01-13T10:07:46","slug":"mapa-time","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.evaslandliebe.de\/wordpress\/?p=297","title":{"rendered":"MaPa &#8211; Time"},"content":{"rendered":"<p>Kia Ora!<\/p>\n<p>Meine Lieben,<\/p>\n<p>seit vorgestern bin ich zur\u00fcck in Auckland. Doch hoffentlich nicht f\u00fcr allzu lange, was darauf begr\u00fcndet liegt, dass ich schnellstm\u00f6glich mein Auto verkaufen m\u00f6chte und mich wieder ins Arbeitsleben st\u00fcrzen will bzw. muss. Heute fr\u00fch hatte ich erstmal einen Termin in der Werkstatt f\u00fcr eine neue WOF, was so etwas \u00e4hnliches wie der T\u00dcV ist. Der Check war nicht sehr erfolgreich, ich muss 520$ f\u00fcr Reparaturen hinbl\u00e4ttern, um dann die neue Warrent of Fitness zu erhalten. Als n\u00e4chstes werden alle anderen Vorbereitungen f\u00fcr den Verkauf getroffen und Werbung gemacht was das Zeug h\u00e4lt! <\/p>\n<p>Meine Eltern hab ich am Montag gesund und munter am Flughafen abgegeben und auf eine gute Weiterreise nach Australien geschickt.<\/p>\n<p>Unsere Reise war brillant! Wir hatten so viel Gl\u00fcck mit allem &#8211; das Wetter hat super mitgespielt!<\/p>\n<p>In unsere Reise war einiges inbegriffen, was ich schon gesehen hatte. Sie hatte dennoch einiges neues zu bieten. Diese f\u00fcr mich neuen Erlebnisse, hatte ich mir extra f\u00fcr die Reise mit meinen Eltern aufgehoben und meine Erwartungen wurden voll erf\u00fcllt. <\/p>\n<p>Am 27.12 machten wir uns auf den Weg, um die Coromandel Peninsula zu erkunden. Wir besuchten die f\u00fcr mich schon bekannte Cathedral Cove und den Hot Water Beach, machten einen neuen Walk zu den Wentworths Falls, der von unserem Campingplatz aus startete und nahmen den Weg \u00fcber Hobbiton nach Tauranga. <\/p>\n<p>Tauranga war wieder spitze. Vom 30. auf den 31. schlief ich mit Verena ganz spontan auf der Veranda des Backpackers. Wir hatten eine relativ kalte Nacht, bedingt durch den klaren, sternenbedeckten Himmel, und suuuper viel zu lachen.<br \/>\nMorgens war ich mit Mapa verabredet um Mt. Maunganui, der der Nachbarstadt auch den Namen gibt, zu erklimmen. Auch zum wiederholten Mal, aber diesmal bei strahlendem Sonnenschein. Wunderbar dieser Ausblick. Da am Fu\u00dfe des Mt. Maungnui ein wei\u00dfer Sandstrand entlang l\u00e4uft, lie\u00dfen wir dort im wahrsten Sinne noch ein paar St\u00fcndchen die Sonne auf unserer Haut brutzeln. Papa hatte vergessen die R\u00fcckseite seiner Beine vergessen einzucremen :-(.<br \/>\nAm Abend trafen wir uns dann im Hostel, um dort alle zusammen Silvester zu feiern. Ein S\u00fcdamerikaner kochte f\u00fcr alle, die in den Essenstopf einbezahlt hatten. Und die Partystimmung, die zu Anfang auf sich warten lie\u00df, viele hatten noch ein Nachmittagschl\u00e4fchen gehalten, kam nach dem gemeinsamen Essen langsam in Gange.<br \/>\nDie Gruppe war von jung bis alt zusammen gemischt. Nicht nur meine Eltern waren da, auch Charly, der Daddy von Tim und Ben. Die Managerin, die Tim f\u00fcr ein paar Tage vertrat, da er sich ein paar Tage Auszeit g\u00f6nnte, und ihr Mann waren die \u00e4lteste Partie. Sie bekam von meinen Eltern den Namen alte Heuschrecke verpasst. Sie meinte um 2Uhr zu Pama, es w\u00e4re doch langsam Zeit zugehen. Leider war ich gerade nicht zur Stelle, da ich zusammen mit Dario Daddy Charly zur\u00fcck ins Hotel brachte, so dass ich ihr nicht all die Schimpfw\u00f6rter habe an den Kopf schmei\u00dfen k\u00f6nnen, die ich kenne (Dazu bin ich viel zu h\u00f6flich :-), aber ich h\u00e4tte sie zumindest gedacht!).<br \/>\nAls ich dann zur\u00fcck war, war die ausgelassen, gute Stimmung verschwunden und ich traf auf weinende Sch\u00e4tze (Warum muss Silvester eigentlich auch immer so traurig sein?), dass konnte ich gar nicht ertragen, tr\u00f6sten war angesagt. Zu dem kamen besoffene, anh\u00e4ngliche S\u00fcdamerikaner hinzu und ich lie\u00df nach einer Retourkutsche von Ben, der mich unter die Dusche stellte, nachdem ich ihn verarscht hatte, meine Wut an ihm aus \u2013 wir rauften! Ersch\u00f6pft schlief ich an Verena gelehnt auf dem Stuhl ein und machte mich, es wurde schon wieder hell, auf ins Bett.<br \/>\nAlles in allem aber doch ein gutes Silvester! Wie war\u2019s bei euch?<\/p>\n<p>Das flaue Gef\u00fchl in der Magengegend wurde durch einen Burger bei \u201aBurger fuel\u2019 verbessert.<br \/>\nAls ich zur\u00fcck war, ging auf unsere Weiter Reise und in Richtung East Cape, an dem ich auch noch nicht war.<br \/>\nIn der Nacht auf den 2.Januar standen wir um 3Uhr auf um \u00fcber 700 Treppenstufen zu erklimmen und zum Leuchtturm zu gelangen. Von dem H\u00fcgel aus betrachten wir das Spiel des Morgengrauens und sahen als erste in Neuseeland an diesem Morgen die Sonne aufgehen, da das der \u00f6stlichste Punkt hier im Land ist. Vereinzelte Wolken zeichneten das Farbenspiel. Gut 3 Std. sp\u00e4ter,<br \/>\ndurchgefroren und m\u00fcde, lie\u00dfen wir uns noch ein wenig nieder bevor wir den gleichen Weg, den wir gekommen waren, zur\u00fcck fuhren.<br \/>\nAn diesem Abend des 2. Januar 10 schafften wir es gl\u00fccklicherweise noch die White Island Tour f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu buchen. <\/p>\n<p>Am Sonntag dann eines meiner Highlights.<br \/>\nWir fuhren mit einem Boot auf die aktive Vulkaninsel White Island.<br \/>\nEs war echt das Beste!<br \/>\nSonne pur, Delphine \u2013 weit wie das Auge reichte, super tolle und nette Mitabenteurer, super Crew (vor allem Julz \ud83d\ude42 ), Helme und Gasmasken am K\u00f6rper \u2013 der Gefahr bewusst, tolle F\u00fchrung und interessante Informationen, nette Gespr\u00e4che, ein K\u00f6pfer ins salzige Wasser und eine erfrischende Abk\u00fchlung vor der Vulkaninsel, Lunch \u2026 aaah! Es war so sch\u00f6\u00f6\u00f6n &#8211; awesooome!<br \/>\nAm Abend fuhren wir Richtung Rotorua.<\/p>\n<p>Am 4. standen f\u00fcr mich schon bekannte Programmpunkte an, z.B. die Huka Falls oder Lake Taupo.<br \/>\nAbends kamen wir in Wakapapa Village an und bekamen mit viel Gl\u00fcck einen Stellplatz auf dem Campingplatz und buchten f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag den Shuttle zum Start des Tongariro Crossings und vom Ziel zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Am 5. ein zweites Highlight \u2013 der Tongariro Crossing.<br \/>\nDas Crossing war super!<br \/>\nWir nahmen den Weg durch das Mangatepopo Tal, von dem wir zu einem Bergpass gelangten, der zwischen Tongariro und Ngauruhoe entlang f\u00fchrt, um dann mit der erforderlichen Fitness den h\u00f6chsten Punkt, den Red Crater, 1886m zu erklimmen.<br \/>\nDie bl\u00e4ue der Emerald Lakes war unglaublich, der Ausblick aufs Land entz\u00fcckend!<br \/>\nZur\u00fcck gings vorbei am Blue Lake und \u00fcber den n\u00f6rdlichen Hang des Tongariro zu unserem Ziel.<br \/>\nDie Natur ist verwunderlich. Leider zerst\u00f6ren die hunderte von Menschen, die das Crossing jeden Tag machen, diese. Ein Teil des Wegs wird von Zeit zu Zeit immer mehr abgetragen, man rutscht mit der Erde den Abhang herunter. Traurig!<\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen am n\u00e4chsten Morgen, es war der 6., das im Winter verwandelte Skigebiet und nahmen unseren Weg nach Raglan dem Surfparadies schlecht hin.<br \/>\nDie Wellen waren der Hammer und Mummy und ich hatten unseren Spa\u00df im Spiel mit ihnen :-).<br \/>\nAm Abend ging unsere Reise zu dritt zum letzten Teil \u00fcber \u2013 das Nordland.<\/p>\n<p>Am 7. besuchten wir die Kauriw\u00e4lder und machten die kleinen Walks zu den gigantischsten B\u00e4umen dieser Art! Wir fassten ein wenig bei einer durch einen Maori gef\u00fchrte Tour \u00fcber die Bedeutung dieser B\u00e4ume f\u00fcr die Maorikultur auf und der Anbetungsgesang beeindruckte. Zu dem bekamen wir den Aufkl\u00e4rungsteil teil mit. Aus einem m\u00e4nnlichen Samen und einem weiblichen Samen entsteht ein kleiner Kauribaum \u2013 der Kauribaum hat zwei geschlechtliche Zapfen.<br \/>\nAm Abend schliefen wir auf einem Campingplatz in der N\u00e4he des Ninty Mile Beaches.<\/p>\n<p>Am Freitag, machten wir einen Strandspaziergang am eigentlich nur 6.km langen Ninty Mile Beach, wir durften mit unserem gemieteten Wohnmobile leider nicht am Strand, der offiziell zur Bundesstra\u00dfe geh\u00f6rt befahren.<br \/>\nDoch wurde mir ein Adrenalinsto\u00df auf ganz andere Weise verpasst. Nach dem Sonnenbad und einem sandbedeckten K\u00f6rper rannte ich ohne eine b\u00f6se Vermutung ins erfrischend kalte Nass. W\u00e4re das Meer zu dem nicht noch klar gewesen, w\u00e4re ich sicher ohne Sorge kopf\u00fcber ins Wasser gest\u00fcrzt. Doch ich wurde gebremst. Erst war ich verwundert und erstaunt zu gleich. Ich stand gebannt da, es mussten h\u00f6chstens 1-2sec gewesen sein, doch es f\u00fchlte sich an wie eine kleine Ewigkeit. Ich war \u00fcberraschend und beeindruckend zugleich. Ich hatte den Anblick eines Rochens vor mir. Seine K\u00f6rperfl\u00e4che musste gut einen halben Meter betragen haben und er schwamm wahrscheinlich genauso erschrocken wie ich vor mir weg. Ich rannte nicht ganz klar denkend aus dem Wasser. Als ich bei meinen Eltern ankam, war mir eigentlich schon klar, das er \u00fcberhaupt keine Gefahr auf mich ausge\u00fcbt hatte und sicherlich auch nicht gef\u00e4hrlich war, da diese nur vor de australischen K\u00fcste leben.<br \/>\nIch war trotzdem schissig als ich zur\u00fcck zum Wasser ging, um nun endlich den Sand von meinem K\u00f6rper ab zu waschen.<br \/>\nAls wir ein leckeres Mittagessen gekocht und gegessen hatten machten wir uns zum Cape Reinga, zur Nordspitze, dort wo die Tasman Sea und der Pazifik auf einander sto\u00dfen. Ob ihrs glaubt oder nicht, sie sto\u00dfen wirklich auf einander, man sieht das. Ein beeindruckendes Schauspiel, wenn die Wellen aufeinander prallen. <\/p>\n<p>Am Samstagmorgen machten wir noch einen Spaziergang am Strand, der Sand war weich wie Babypuder \u2013 naja fast, um uns dann auf den Weg nach Paiha zu machen.<br \/>\nAls wir dort angekommen waren meine Eltern bereit dazu mit mir eine Speedboottour zum \u2019Hole in the Rock\u2019 machen. Es machte total den Spa\u00df!<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg erfuhren wir von einem Festival in Russel und das ganz traditionelles Hangi f\u00fcr diesen Abend angesagt war. Hangi ist das traditionelle Essen der Maoris und wir in der Erde \u00fcber Stunden gegart. Man bekommt dies auf diese aufwendige und wirklich urspr\u00fcngliche Art normalerweise nirgendwo zu kaufen oder zu essen. Ich \u00fcberredete meine Eltern mit der Passagierf\u00e4hre nach Russel \u00fcberzusetzen. Es war ein voller Erfolg! Wir bekamen nach den Ehrungen f\u00fcr das Schiffracing, die kleine Ehrung f\u00fcr das Essen mit, w\u00e4hrend das Essen ausgebuddelt wurde. Das Essen war total lecker! In Alufolie eingewickelt war Rind-, Schein- und H\u00fchnchenfleisch, sowie Kumara, Kartoffel, Karotte, K\u00fcrbis, Erbsen, Kraut und ein Teigklos zart gegart worden. Dazu gab es noch eine Muschel, deren Schale das Essbesteck darstellte.<br \/>\nEin erfolgreicher Tag. <\/p>\n<p>F\u00fcrs erst verbrachten wir unseren letzten gemeinsamen Tag hier in Neuseeland an der \u2019Longest footbridge in the southern hemisphere\u2019 und in einer kleinen Bucht am Otamure Beach, wo ich meinen ersten Trip hingemacht hatte. Abends fuhren wir wieder nach Auckland, um zuletzt noch einmal in Ponsonby meinen Eltern einen ersten \u2019Burger fuel\u2019-Burger zum Abschied zu kredenzen.<\/p>\n<p>Papa hat ganz ausf\u00fchrlich Tagebuch gef\u00fchrt. Und wenn ihr Lust habt, meine Eltern w\u00fcrden euch sicherlich gerne herzlich begr\u00fc\u00dfen, um eine Fotosassion zu starten. <\/p>\n<p>Ich knutsche euch!<br \/>\nHier ist Sommer! Und ich muss kein Schnee schippen! Was sehr gut so ist!<br \/>\nDie Sonne und der Strand sind mir 1000x lieber! \ud83d\ude09<br \/>\nDr\u00fcck euch!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kia Ora! Meine Lieben, seit vorgestern bin ich zur\u00fcck in Auckland. Doch hoffentlich nicht f\u00fcr allzu lange, was darauf begr\u00fcndet liegt, dass ich schnellstm\u00f6glich mein Auto verkaufen m\u00f6chte und mich wieder ins Arbeitsleben st\u00fcrzen will bzw. muss. 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