{"id":282,"date":"2009-12-20T21:27:58","date_gmt":"2009-12-20T08:27:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.evaslandliebe.de\/wordpress\/?p=282"},"modified":"2009-12-20T21:27:58","modified_gmt":"2009-12-20T08:27:58","slug":"penguins","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.evaslandliebe.de\/wordpress\/?p=282","title":{"rendered":"Penguins"},"content":{"rendered":"<p>Hallo ihr Sch\u00e4tze,<\/p>\n<p>entschuldigt bitte, dass ich schon wieder f\u00fcnf Tage lang nicht mehr geschrieben habe.<br \/>\nClyde und ich haben die letzten Tage viel Aufregendes und noch vielmehr Sch\u00f6nes erlebt. <\/p>\n<p>Wenn ich an Mittwoch, den 16.Dez.09 denke, an unseren Douptful Sound Cruise, muss ich aber doch zuerst einmal sagen, dass ich, sowie auch Clyde ein bisschen entt\u00e4uscht wurden oder andersherum gesehen unsere Erwartungen zu hoch waren. Wir hatten beide steilere Bergh\u00e4nge erwartet, die gigantisch in den Himmel ragen w\u00fcrden und zwischen denen sich der Fiord entlang schl\u00e4ngelt. Zudem hatten wir anscheinend die Messlatte bez\u00fcglich der Landschaft zu hoch gesetzt, wahrscheinlich auf Grund der zu vor erlebten und \u00fcberw\u00e4ltigenden Eindr\u00fccke.<br \/>\nWir bezahlten f\u00fcr unseren Tagesausflug zum Douptful Sound, der als der sch\u00f6nere angepriesen wurde, jeder 250$, was einiges mehr ist, aber nicht nur der Sch\u00f6nheit zu Grunde liegt. Zum Douptful Sound gelangt man nur durch eine gef\u00fchrte Tour. Der einzige Weg dorthin f\u00fchrte zuerst einmal \u00fcber den Lake Manapouri zum West-Arm-E-Werk. Dort angekommen ging es weiter mit einer kleinen Bustour in die Untertage liegende, gr\u00f6\u00dfte Powerstation Neuseelands. Leider hatten wir f\u00fcr meinen Geschmack dort unten ein bisschen zu wenig Zeit f\u00fcr eine ausreichende Weiterbildung und es ging bald schon weiter. Unsre weitere, 22km lange Strecke f\u00fchrte durch Regenwald, \u00fcber einen Bergpass und wir kamen nach Deep Cove. Dort starteten wir unsere zweite Bootsfahrt \u00fcber den Douptful Sound. Sp\u00e4ter ging es logischerweise die gleiche Strecke zur\u00fcck.<br \/>\nTrotz der leichten Entt\u00e4uschung muss ich sagen hatte die Fahrt auch ein paar Highlights f\u00fcr mich \u00fcbrig. Zuerst einmal war ich sehr erfreut w\u00e4hrend der Fahrt \u00fcber den Lake Manapouri  einen Regenbogen zu bewundern. Ich hatte Wetter bedingt schon die Tage zuvor nach einem Ausschau gehalten. Das zweite tolle Erlebnis war, Delphine zu beobachten, die, nach den Angaben des Kapit\u00e4n, ungef\u00e4hr zweimal im Monat auftauchen und zu bewundern sind.<br \/>\nZuletzt, was mal sehr geil war, spielte ich Schiffsm\u00e4dchen und durfte f\u00fcr die letzten 10min das 30 Mann Boot lenken. Dies war die ersten Min\u00fctchen gar nicht so einfach, aber dann machte ich mich anscheinend doch sehr gut ;O).<br \/>\nAls wir von unserem Cruise zur\u00fcck waren fuhren wir weiter nach Gore ins Firestation Backpacker unsere Bleibe f\u00fcr die n\u00e4chste Nacht.<br \/>\nWir hatten das ganze Hostel f\u00fcr uns, was wir ausnutzten. Wir f\u00fchlten uns wie zu Hause. W\u00e4hrend des Kochens, unter meiner Anleitung \ud83d\ude42 (nicht das ihr denk, nur weil ich jetzt vielleicht ein bisschen kochen kann, dass sich meine Vorstellung von mir als Hausfrau ge\u00e4ndert h\u00e4tte), h\u00f6rten wir super sch\u00f6ne Musik und tranken ein Glas Wein nach dem anderen. Das Essen war super lecker und wir machten sp\u00e4ter noch Bilder unterm Weihnachtsbaum. War ein sehr gelungener Abend. <\/p>\n<p>Als wir am n\u00e4chsten Mittag nach recht kurzer Fahrtzeit in Dunedin ankamen, machten wir uns gleich auf in die Stadt. Wir schlenderten gem\u00fctlich durch die Innenstadt und machten ein wenig Shopping. Unser eigentliches Ziel war die steilste Stra\u00dfe der Welt, die auch im Guinessbuch der Rekorde festgehalten ist. Wir erklommen sie. Trotzdem diese Stra\u00dfe erstaunlich steil ist, waren wir um einiges gebannter, als wir abends auf der Halbinsel Otago Peninsula einen wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang anschauen durften, Seel\u00f6wen aus einem Meter Entfernung betrachten konnten und zum Schluss, als es dann schon dunkel war die kleinen Blue Penguin beobachten konnten.<br \/>\nEs waren viele Menschen gekommen und wir warteten bis die s\u00fc\u00dfen Tiere in kleinen Gr\u00fcppchen bei Sonnenuntergang aus dem Meer an Land geschwommen kamen. Dann liefen sie zu ihren Nestern. Freiwillige Helfer erkl\u00e4rten uns zuvor, dass wir nur auf einem bestimmten Bereich bleiben sollen und keine Fotos mit Blitz machen d\u00fcrften, da dies die Pinguine erschrecke. Da sich die Pinguine nat\u00fcrlich nicht um den abgesteckten Bereich scherten, watschelten ein paar wenige auch mittendurch und ich durfte ein paar aus k\u00fcrzester Entfernung sehen. So s\u00fc\u00df!!!<br \/>\nFrech und r\u00fccksichtslos fand ich sp\u00e4ter einige Autofahrer, die anhielten und einige an der Stra\u00dfe entlanglaufende Pinguine Minuten lang mit vollem Scheinwerferlicht anstrahlten.<br \/>\nNach 3Std. Pinguin gucken und einem aufregenden Tag viel ich todm\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<p>Am Freitag fuhren wir von Dunedin nach Oamaru. Auf dem weg hielten wir an den Moeraki Boulders, Gesteinsblasen, die man in Moeraki am Strand findet. Ich flechtete mir dort ein Haarband, eine maorische Kunst, die mir zwei M\u00e4dels gezeigt hatten, was recht sch\u00f6n gewesen sein muss, da mich sp\u00e4ter mehrere Menschen drauf ansprachen :-). Auch an diesem Tag machten wir einen kleinen Innenstadt Spaziergang und kredenzten uns wie jeden Tag einen Kaffee. Angesteckt von dem Vortag, wollten wir noch mehr Pinguine sehen. Diesmal Gelbaugenpinguine. Sie kommen am Abend kurz vor der D\u00e4mmerung. Diesmal mussten wir von einer Plattform aus unsere Beobachtungen anstellen. Und es war schwierig, da die Kolonie aus sch\u00e4tzungsweise h\u00f6chstens 7 Tieren besteht. Aber wir waren erfolgreich und haben 3 gesehen. Ein f\u00fcr den Tag angek\u00fcndigter Sturm \u00fcberraschte uns von einer auf die andre Sekunde und wir machten uns nach dreist\u00fcndigem Ausdauern auf de Weg nach Hause. Da ich doch sehr geschlaucht bin, die ganzen Eindr\u00fccke und das viele Autofahren, hatte ich  keinen Elan mehr mit Leuten aus dem Hostel feiern zu gehen.<\/p>\n<p>Gestern war unser Ziel Christchurch. Wir verbrachten einen wundersch\u00f6nen sonnigen Nachmittag \u2013 es musste an die 30\u00b0 gewesen sein &#8211; und waren abends in einer Brauerei Essen.<br \/>\nDie Sonne lie\u00df mich \u00fcbers ganze Gesicht strahlen, mehr brauchte ich nicht.<\/p>\n<p>Heute wollten wir eigentlich eine Waltour machen, zu der mich Clyde eingeladen hatte. Wegen zu rauer See abgesagt. Sooo doof! Ein gutes hatte es aber, ich hab euch geschrieben :O)!<\/p>\n<p>Einen sch\u00f6nen vierten Advent w\u00fcnsch ich euch!<br \/>\nGenie\u00dft den Schnee!<br \/>\nLiebis <3\n\n\nP.s.: Ich mag die Wolken an sonnigen Tagen, die haben einen besonderen Charakter :O).\n\nP.p.s.:\n\nSlow Down Schilder in NZ\n\nDie Neuseel\u00e4nder warnen die Autofahrer hier vor erh\u00f6hter Geschwindigkeit auf ganz extreme Weise:\n\n1.\tNo hospital\nNo doctor\nOne Cemetry\n\n2.\tAbgebildet sind einige Kreuze, das in der Mitte rot. Unten drunter steht\nWill you be the next?\n\n3.\tWhat is orange and blue and is coming soon?\n\n4.\tEine Leich mit einem Zettel am Fu\u00df ist abgebildet.\nYour last speeding ticket?\n\nWas sind unsere Schilder schon dagegen? \n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr Sch\u00e4tze, entschuldigt bitte, dass ich schon wieder f\u00fcnf Tage lang nicht mehr geschrieben habe. Clyde und ich haben die letzten Tage viel Aufregendes und noch vielmehr Sch\u00f6nes erlebt. 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